Ukraine / Weißrussland /Sibirien

Polnische Pallottinerinnen begannen in verschiedenen Ländern der ehemaligen Sowjetunion: 1989 in der Ukraine , 1993 in Weißrussland , 1998 in Sibirien ( Russland ). In allen diesen Ländern hat die kommunistische Herrschaft tiefe Spuren hinterlassen. Doch ist auch ein großes Bedürfnis nach Glauben an Gott zu spüren. Die Schwestern sehen ihre Verantwortung darin, den Menschen – vor allem auch jungen Leuten – zu zeigen, dass es möglich ist, ohne Unterdrückung und Angst zu leben.

 

Sr. Galina bei einer Familie in Kamienny Brod

Die Schwestern nehmen Aufgaben in der Katechese wahr, bereiten Erwachsene auf den Sakramentenempfang vor, sind in der Pfarrarbeit tätig. Sie machen Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen, kümmern sich um Obdachlose, versorgen in Suppenküchen die Allerärmsten. Kinder und Jugendliche kommen zum Essen zu den Schwestern, während den Gebrechlichen, Alten wie Kranken, das Essen gebracht wird.

 

Dabei versuchen die Schwestern auch, die Menschen möglichst dahin zu bringen, selbst Verantwortung zu übernehmen. In Kamienny Brod, Ukraine, arbeiten sie z.B. mit den Hilfsbedürftigen und nicht nur für sie: sie bearbeiten gemeinsam ein Feld, säen und ernten und essen dann auch miteinander an einem Tisch.

 

Darüber hinaus organisieren die Schwestern zusammen mit engagierten Laien verschiedene Angebote zur Erholung und Besinnung: für Kinder, Jugendliche, Behinderte und junge Ehepaare stehen Freizeiten, Ausflüge, Wallfahrten und Exerzitien auf dem Programm.

 

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