Mission

"Im Einsatz für die "Missionen, also für die Einpflanzung des christlichen Glaubens dort, wo er noch nicht oder nicht mehr verwurzelt ist, sieht unsere Kongregation ihren besonderen Auftrag." (Unsere Lebensform, 23)

 

Bereits 1891 gründeten die Pallottinerinnen in Rom ein Missionskolleg, in das überwiegend deutsche Kandidatinnen eintraten, die sich der Missionsarbeit in der damals deutschen Kolonie Kamerun widmen wollten. 1895 kam eine erste Gruppe dieser Schwestern nach Limburg in Deutschland, um von hier aus nach Kamerun in die Mission zu gehen.

Daraus entwickelte sich schließlich die Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat, die heute in verschiedenen Ländern Europas und Afrikas, in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Indien vertreten sind.

 

Durch den Ersten Weltkrieg (mit der Beendigung der deutschen Kolonialherrschaft) wurde die segensreiche Arbeit der Pallottinerinnen und Pallottiner in Kamerun beendet.

 

Dies wurde für die Schwestern zum Auslöser, in den nächsten zwanzig Jahren die Arbeit in vielen anderen Ländern zu beginnen. Es kam zu Neugründungen in England, den USA, Belize, Südafrika, der Schweiz und Polen.

 

Gut 40 Jahre später begann eine Reihe weiterer Neugründungen, als 1977 die polnische Provinz mit der Mission in Ruanda begann. Es folgten Brasilien, Indien, Tansania, Weißrussland und Ukraine, Kongo, Kamerun und Russland (Sibirien).